Wie kommen evelina Äpfel in die gelben Kisten?

Bis ein Apfel vom Baum ins Obstregal kommt, sind viele Schritte notwendig. Ausgeklügelte Technologie erleichtert die Arbeit, aber ohne Handarbeit geht es nicht. Sabine Rauch leitet die Verpackungsabteilung. Sie hat eine Auge darauf, dass unsere evelina Äpfel mit großer Sorgfalt in die Kisten kommen.

Frisch gebadet und nach Größe und Farbe sortiert warten die knallroten Früchte auf den nächsten Schritt: die Verpackung. Und dann ist es soweit. Ein Apfel nach dem anderen rollt auf das Förderband. Rollen bewegen die Früchte sanft weiter zu den Bürsten. Die trocknen und polieren jeden einzelnen Apfel. Und dann sind die Damen dran, wie Sabine Rauch ihre Mitarbeiterinnen respektvoll bezeichnet. „Die Damen haben einfach das bessere Auge“, sagt sie. „Und sie legen die Äpfel einfach schöner.“

Die Schönsten im ganzen Land

Der Blick für Kleinigkeiten zählt auch bei diesem Arbeitsschritt. Denn hin und wieder entdecken die Frauen, die hier an der Verpackung stehen, noch Früchte mit kleinen Fehlern, die den vorherigen Qualitätskontrollen entgangen sind. Viele sind es zwar nicht, aber es kommt vor. Ein kleiner brauner Fleck und schon ist der Apfel weg vom Förderband. Was mit dem aussortierten Obst passiert? „Die werden zu Saft gepresst oder zu Apfelchips verarbeitet“, erklärt Rauch. Nur was faul und nicht zu verwerten ist, wird kompostiert.

Die meisten Äpfel, die es bis hierher geschafft haben, kommen aber direkt in die gelben Kisten. Sie zählen sicher zu den Schönsten im ganzen Land. Einer nach dem anderen wird gedreht, noch einmal begutachtet und dann sorgfältig zu den anderen gelegt. …26, 27, 28 fertig. Fast. Denn zum Schluss werden die Kisten noch einmal gewogen, registriert, etikettiert, gestapelt und gekühlt, bis die Reise ins Obstregal losgeht…