Warum bleiben evelinas so schön frisch?

„Saftig, nicht zu süß, nicht zu sauer und schön knackig“, schwärmen viele von euch. Aber wie kann es sein, dass evelina Äpfel noch Monate nach der Ernte so frisch aussehen und schmecken?

Eveline Wild, seit Mai 2019 evelina-Botschafterin geht den Dingen gern auf den Grund. Also auf in die Oststeiermark, wo die knallroten Äpfel in grünen Kisten lagern. „Nach der Ernte im Herbst holen wir das Obst bei den Bauern ab und führen die Äpfel ins Lager“, erklärt Betriebsleiter Richard Gössl, der uns beim Rundgang begleitet. Etiketten auf den Kisten dokumentieren genau, was es über die Äpfel zu sagen gibt. Sorte, Größe, Gewicht und wo der Apfel herkommt – all das wird vermerkt.

„Und wo sind die Äpfel jetzt?“, will Eveline wissen. „Im Tiefschlaf“, sagt Gössl und öffnet die Tür zur Lagerhalle. In den Gängen steigt zarter Apfelduft in die Nase. Die Äpfel selbst sind nicht zu sehen, denn sie lagern gut gekühlt hinter den riesigen Schiebetüren. „Der Sauerstoffgehalt in den Zellen ist reduziert und so behalten die Äpfel ihre Frische monatelang.“ Und dann erzählt Gössl von der Technik, die die Qualität des Obst permanent kontrolliert, von Lichtsensoren, die Signale von den Äpfeln erhalten, wenn das Obst mehr Sauerstoff braucht. Und vom Fett, mit dem sich der evelina Apfel im Gegensatz zu anderen Äpfeln selbst versorgt. „Das reinste Anti-Aging-Mittel“, wie er meint.

Wenn frische evelinas gebraucht werden, holt man die Äpfel ganz sachte aus dem Tiefschlaf. Die Türen gehen auf, der Sauerstoff kommt in den Kühlraum und die Äpfel wachen wieder auf. So schön wie Schneewittchen.