Sommer im Obstgarten

August im Vulkanland. Sommerfrischler kosten sich durchs Land. Alle haben Zeit. Die evelinas sonnen sich. Bernhard Pfingstl ist gerade einen Hügel weiter dabei, die Wipfel zu schneiden, damit die Äpfel mehr Sonnenlicht erhalten. Noch sind die evelinas grün. „Das kräftige Rot kommt erst ganz zum Schluss“, erzählt Martina Pfingstl beim Gang durch die Baumreihen. „Wenn die Nächte kühler werden und tagsüber die Sonne scheint.“

Wie sieht’s aus mit der Ernte? „Gut!“ gibt sich die Bäuerin erleichtert und zeigt auf die großen Früchte, die sich auf den Apfelbäumen hier im Vulkanland sonnen. „Die Qualität ist heuer optimal!“ Anders als in den letzten Jahren sind die Äpfel diesmal vom Frost verschont geblieben. Das Ausbrocken war weniger aufwendig als sonst, weil viele Früchte von allein zu Boden fielen und dem Rest mehr Kraft fürs Wachstum ließen. „ So bleiben 80 bis 100 Früchte pro Baum, das ist optimal“, erzählt Pfingstl. Zu guter Letzt lagen die Temperaturen hier in den letzten Wochen nicht über 30 Grad, sodass sich die Früchte gut entwickeln konnten. 

Bewährt hat sich auch der Teich, den die Pfingstls vor zwei Jahren angelegt haben. Mit dem am Fuße des Hügels gesammelten Regenwasser konnten sie die Bäume mit der Frostberegnung vor den Minustemperaturen im April schützen.

Demnächst mehr über den Herbst im evelina-Garten